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EINE GUTE DIAGNOSE - BASIS EINER ERFOLGREICHEN THERAPIE

Dysphagiediagnostik

Die Patienten innerhalb der Rehabilitationsphasen B und C (Neurologische Früh- und Weiterführende neurologische Rehabilitation) leiden im Rahmen ihrer schweren neurologischen Erkrankung häufig an einer Schluckstörung (neurogene Dysphagie). Neurogene Dysphagien lassen sich in einem hohen Prozentsatz durch Anamnese und spezielle neurologische Untersuchungsbefunde diagnostizieren.
Die moderne Diagnosetechnik unterstützt die Behandlung und gibt Patienten wie Angehörigen ein hohes Maß an Sicherheit.   
  
 
Vertrauen und Sicherheit.  
Gründlich und innovativ.
  
  
 
Neben der klinischen Schluckdiagnostik mit ihren entsprechenden Screeninginstrumenten („Bedside-Untersuchung“) stehen zwei wichtige apparative Diagnoseverfahren zur Verfügung. Zur Erfassung von Ursache, Art und Schwere einer neurogenen Dysphagie, zur Erstellung eines Therapie- und Managementplanes, sowie zur Kontrolle der Therapieeffizienz ergänzen sich Videoflouroskopie („Röntgen-Schluckversuch“) und Endoskopie des Schluckens in ihrer Aussagekraft.   
  
Bei der videoflouroskopischen Untersuchung des Schluckens (VFSS; Videoflouroscopic Swallowing Study) wird zur Überprüfung von Art (prä-, intra- oder postdeglutitive Penetration/Aspiration) und Schweregrad der Dysphagie unter Röntgendurchleuchtung Kontrastmittel verabreicht. Die Wirksamkeit verschiedener Speise-Konsistenzen (flüssig, breiförmig, fest), Applikationsarten und von Haltungsänderungen/Schlucktechniken kann untersucht werden. Vorteil dieser Methode ist, dass der gesamte Schluckablauf einschließlich des oberen Ösophagussphinkters und des Ösophagus abbildbar wird. Auch intradeglutitiv ist diese Methode aussagekräftig und bei der Quantifizierung des Aspirationsausmaßes (Ausnahme: Speichel!) der FEES überlegen.   
  
Die Endoskopie des Schluckens (FEES; Flexible Endoscopic Evaluation of Swallowing) wird (meist) transnasal mit dem flexiblen Endoskop durchgeführt und erlaubt die direkte Beobachtung prä- und postdeglutitiver Vorgänge, während intradeglutitiv („white out“) die Sicht versperrt wird. Die Videodokumentation erlaubt eine Bild-zu-Bild-Analyse und die Demonstration des Untersuchungsbefundes gegenüber weiteren Therapeuten, Patient und Angehörigen.   
  
Vorteile der FEES sind die Tragbarkeit des Gerätes mit Untersuchungsmöglichkeit auch bettlägriger Patienten, die genauere Beurteilbarkeit von Penetrationen, die Beurteilbarkeit der anatomischen Strukturen (z.B. entzündliche Veränderungen) und die Visualisierbarkeit von normaler Nahrung bzw. Speichel. Soll das Ausmaß der Speichelpenetration/-aspiration beurteilt und damit die Indikation zur Tracheotomie gestellt werden, so ist eine FEES unverzichtbar. Sie stellt eine kostengünstige und beliebig oft wiederholbare Untersuchungsmethode dar.
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