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GLOSSAR

Transparenz und Verständlichkeit für Patienten und Angehörige

Eine schwere Erkrankung und der dadurch erforderliche Aufenthalt im Krankenhaus oder einer Rehabilitationsklinik sind ein Einschnitt in das bisherige Leben. Viele zusätzliche Informationen müssen verarbeitet, Entscheidungen getroffen werden. Patienten und Angehörige werden mit einer zunächst fremden Fachsprache konfrontiert. Mit einem Glossar möchten wir Ihnen den Zugang zu den wichtigsten Begriffen erleichtern.
 
Phasenmodell der Neurologischen Rehabilitation   
  
Erkrankungen des Nervensystems, vor allem des Gehirns, können folgenlos abheilen. Häufiger aber handelt es sich um chronische Krankheiten oder Schädigungen wie Verletzungen,   
  
  • Schädel-Hirn-Verletzungen  
  • zerebralen Durchblutungsstörungen („Schlaganfall“)  
  • Hirnblutungen, Subarachnoidalblutungen  
  • Sauerstoffmangel-bedingter Hirnschädigung  
  • Entzündungen im Nervensystem  
  • Tumoren oder operativen Eingriffen  
  • Vergiftungen  
  • Abbauprozessen  
  • und deren typischen Folgen wie Epilepsie
 
die zu anhaltenden Störungen unterschiedlichster Fähigkeiten führen, die nur durch rehabilitative Maßnahmen gebessert oder zurückgebildet werden können. Derartige Störungen können vergleichsweise milde sein oder aber lebensnotwendige Funktionen wie das Bewusstsein, die Atmung, die Kreislaufregulation, das Schlucken oder die Fähigkeit, sich gezielt zu bewegen, betreffen.   
  
Die Maßnahmen und der erforderliche Aufwand in der neurologischen Rehabilitation differieren daher stark in Abhängigkeit von der Art und der Ausprägung der erlittenen Schädigung und der daraus resultierenden Störungen. Hieraus hat sich das Phasenmodell der neurologischen Rehabilitation entwickelt.   
  
In der Klinik für Neurologie der Fachkliniken Wangen werden Patienten mit schwersten Schädigungen und häufig noch bestehender vitaler Bedrohung (Phase B) sowie mit schweren Schädigungen (Phase C) behandelt.   
  
 
Phase B (Frührehabilitation)   
  
Die Phase B wird häufig auch als Frührehabilitation bezeichnet. Es handelt sich hierbei noch um eine Krankenhausbehandlung. Im Akutbereich wird Frührehabilitation bei Patienten nach schweren Hirntraumata und Hirnkrankheiten durchgeführt.   
  
Die Phase B (= Frührehabilitation) ist dadurch gekennzeichnet, dass noch intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeiten vorgehalten werden müssen. Es handelt sich um bewusstlose bzw. qualitativ oder quantitativ schwer bewusstseinsgestörte Patienten, darunter auch solche mit einem apallischen Syndrom und um Patienten mit anderen schweren Erkrankungen (z.B. Locked in-Syndrom, Guillain-Barrè-Syndrom), die noch intensiver Therapie bedürfen.   
  
In der Regel besteht die Notwendigkeit der Überwachung, der Sondenernährung, ein absaugpflichtiges Tracheostoma; häufig kann der Patient seine Ausscheidungsfunktionen nicht kontrollieren. Es können schwere psychoorganische Syndrome mit Selbst- oder Fremdgefährdung vorliegen.   
  
Die Patienten sollten nicht mehr (kontrolliert) beatmungspflichtig sein, stabile intrakranielle Druckverhältnisse sowie stabile Herz-Kreislauf- und Atmungsfunktionen im Liegen aufweisen. Begleitkrankheiten müssen so versorgt und unter therapeutischer Kontrolle sein, dass sie eine Rehabilitation (z.B. Mobilisierung) nicht verbieten.   
  
Die therapeutischen Schwerpunkte der Frührehabilitation liegen in der basalen Stimulation zur Verbesserung von Wachheit und Bewusstsein, beim Schluck- und Esstraining, dem Aufbau von Kommunikation, in der Mobilisierung, dem Training physiologischer Bewegungsabläufe und der Wahrnehmungsfunktionen, in der Förderung von Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Reorientierung und auf dem Erwerb alltagspraktischer Fähigkeiten.   
  
 
Phase C (Weiterführende Rehabilitation)  
  
Die Behandlungsplätze der Weiterführenden Rehabilitation dienen Patienten mit schweren neurologischen Störungen, die zwar in verschiedenen Lebensbereichen wie z. B. Mobilität oder Kommunikationsfähigkeit erhebliche Einbußen aufweisen, aber bewusstseinsklar und medizinisch stabil sowie in der Lage sind, gezielt bei den Therapien mitzuarbeiten. Hierbei handelt es sich häufig um zunächst schwer betroffene Menschen, die sich im Rahmen der Frührehabilitation (Phase B) soweit erholt haben, dass sie ihre Rehabilitation in der Phase C fortsetzen können. Ein anderer Teil hat keine so schwere Schädigung erlitten, sodass direkt eine Verlegung von z. B. der Intensivstation, der Schlaganfallspezialstation oder der Neurochirurgie möglich ist.   
  
  
  
Sprachstörungen (Aphasien)   
  
In der Logopädie behandeln wir Menschen mit Sprachstörungen (Aphasien), Sprechstörungen (Dysarthrien), Stimmstörungen (Dysphonien), Schluckstörungen (Dysphagien). Diese Störungen können infolge von Schlaganfällen, Hirnblutungen, Unfällen (Schädel-Hirn-Traumen), Hirntumoren und anderen neurologischen Erkrankungen auftreten.   
  
 
Sprechstörungen (Dysarthrien)   
  
In der Logopädie behandeln wir Menschen mit Sprachstörungen (Aphasien), Sprechstörungen (Dysarthrien), Stimmstörungen (Dysphonien), Schluckstörungen (Dysphagien). Diese Störungen können infolge von Schlaganfällen, Hirnblutungen, Unfällen (Schädel-Hirn-Traumen), Hirntumoren und anderen neurologischen Erkrankungen auftreten.   
  
 
Stimmstörungen (Dysphonien)   
  
In der Logopädie behandeln wir Menschen mit Sprachstörungen (Aphasien), Sprechstörungen (Dysarthrien), Stimmstörungen (Dysphonien), Schluckstörungen (Dysphagien). Diese Störungen können infolge von Schlaganfällen, Hirnblutungen, Unfällen (Schädel-Hirn-Traumen), Hirntumoren und anderen neurologischen Erkrankungen auftreten.   
  
 
Schluckstörungen (Dysphagien)   
  
Schwere neurologische Erkrankungen können zu einer Dysphagie führen. Dies bedeutet, dass Nahrung und Flüssigkeit beim Schlucken nicht mehr sicher in die Speiseröhre gelangen, sondern in die Luftröhre und Bronchien eindringen, die so genannte Aspiration.   
  
 
Meningitis   
  
auch: Hirnhautentzündung, Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, also der Hüllen des zentralen Nervensystems. Ausgelöst durch Viren, Bakterien oder andere Mikroorganismen, aber auch durch nichtinfektiöse Reize wie Autoimmunprozesse.  
Eine Hirnhautentzündung kann schwere neurologische Schäden zur Folge haben.   
  
 
Hirnhautentzündung   
  
siehe auch: Meningitis   
  
 
Schlaganfall   
  
zerebrale (im Gehirn stattfindende) Durchbutungsstörung.   
  
 
Tracheostoma   
  
von außen operativ angelegte Öffnung der Luftröhre, in der Regel zum Einlegen einer Trachealkanüle. Damit wird verhindert, dass Patienten mit Schluckstörungen, so genannten Dysphagien, beim Einatmen ihren Speichel verschlucken.   
  
 
Aspiration   
  
Speichel oder Fremdkörper (Essen) gelangen in die Lunge, weil die Schutzreflexe fehlen.   
  
 
Tetraparese   
  
inkomplette Lähmung aller vier Extremitäten (also der Arme und Beine).   
  
 
Antikoagulantien   
  
gerinnungshemmende Substanzen.  
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